Ihr kennt das sicher. Ihr sitzt morgens 8:15 Uhr in einer Vorlesung. Idealerweise in einer Didaktik Vorlesung. Der/die Dozent/in vor euch hämmert euch ein, dass ihr in der Schule möglichst wenig Frontalunterricht praktizieren sollt. Ihr seid schon im Begriff einzuschlafen, da überkommt euch ein komisches Gefühl. Irgendwas stimmt nicht. Hat er/sie gerade gesagt “möglichst kein Frontalunterricht”? Was mach er/sie gerade? Er/sie müsste eigentlich wissen, dass 1,5h Vortrag (auch noch um diese, für Studenten schwierige Uhrzeit) an den Studenten vorbeirauscht.
Glaubt man einem Artikel der Badischen Zeitung, gehören Vorträge wie dieser bald der Vergangenheit an. Die Hochschuldidaktik gewinnt immer mehr an Bedeutung. Ich wusste bis dahin überhaupt nicht, dass es sowas gibt. Erstaunlicherweise gibt es die Hochschuldidaktik sogar schon ziemlich lange und erlebte bereits in den 1960er Jahren eine Blütezeit. Allerdings scheint diese “Blütezeit” an einigen Dozenten/innen spurlos vorbei gegangen zu sein. Wie auch immer, hoffen wir, dass die Hochschuldidaktik eine Renaissance erlebt und die Badische Zeitung Recht behält. Wen diese Thema interessiert, hier ein paar Links:
Für den interessierten Dozenten
