Heute vor 75 Jahren…
…wurden in Berlin auf dem Theaterplatz die “Aktion wider den deutschen Geist” durchgeführt. Den meisten ist dieses Ereignis wohl als Bücherverbrennung bekannt. Die Nazis hatten Angst, dass ihnen die Bücher schaden könnten. Also war die Verbrennung zum Machterhalt gedacht. Diese Methode war eigentlich schon damals total veraltet. Aldous Huxley schrieb in seinem 1932 erschienen Roman “Brave new world”, dass man Bücher nicht mehr verbieten muss, da sie sowieso keiner mehr liest. Es müssen auch keine Informationen mehr zurückgehalten werden. Mann muss die Bevölkerung einfach nur mit Informationen überschütten, dann weiß keiner mehr, was wichtig ist. Die Parallelität zum Internet ist eigentlich erschreckend. Diese Massen an Informationen kann keiner bewältigen. Folglich wird es schwer, die wichtigen Informationen zu Filtern. Wie wird das in der Zukunft aussehen?
Nun noch eine kleine Anekdote zur Bücherverbrennung. In meinem Heimatort Freiburg i. Breisgau fand keine zentrale Bücherverbrennung statt. Aus unerfindlichen Gründen wurden am 10. Mai 1933 dort keine Bücher “dem Feuer übergeben”. Es war zwar eine spätere Verbrennung vorgesehen, doch diese konnte nicht stattfinden, da es den ganzen Tag wie aus Kübeln goss. (Quelle: Badische Zeitung vom 10. Mai 2008 )

Schade! aber vielleicht muss erst etwas passiert(Bücher verbrennen), damit die Leute es besser einschätzen.
(gegen Bücherverbrennung), nicht weil ich sie lesen würde, oder, sondern einfach aus Umweltsgründen!
Ich wäre dagegen
Ich finde es schon extrem beruhigend, dass Bücherverbrennungen heute keine informationszerstörende Wirkung mehr hätten. Das Internet ist global - keine Diktatur der Welt kann das Internet kontrollieren.
Das sieht man z.B. in China, wo ein Regime verzweifelt versucht das Internet zu kontrollieren.