Nun ist es so,…

…dass wir nur Unterschiede wahrnehmen können. Wenn z.B. es kein Farben gäbe, sondern nur weiß, dann gäbe es für uns auch kein weiß. Denn etwas ist nur deshalb weiß, weil es sich von einer anderen Farbe unterscheidet (z.B. weiß ist nicht schwarz). Wir sehen immer nur die Unterschiede und nicht die Gemeinsamkeiten. Wenn jetzt was von uns verschieden ist, dann ist es zwar wahrnehmbar, aber auch fremd von uns. Wenn aber etwas fremd ist, dann ist es unheimlich und erzeugt Angst. Daher suchen wir nach Gemeinsamkeiten, da diese uns bekannt sind. Daher brauchen wir Gemeinsamkeiten und Unterschiede.

Komisch über was man sich in der S-Bahn Gedanken macht oder?

~ von schneiderflo1984 am Mittwoch, Mai 21, 2008.

Eine Antwort to “Nun ist es so,…”

  1. Och, solche Gedanken kenne ich. Dazu fällt mir dann gleich mal das Buch „Gespräche mit Gott“ ein. Kann man von halten, was man will. Aber unter anderem geht es auch darum, dass man sich selbst z.B. nur als glücklich wahrnehmen kann, wenn man auch mal unglücklich war. Dass wir nur eine Vorstellung von etwas Gutem bekommen, wenn wir etwas Böses kennen. Damit wird erklärt, warum es Leid und Elend auf der Welt gibt, aber das wäre jetzt wohl ein bisschen zu weit ausgeholt. Ist mir nur so eingefallen, als ich deinen Beitrag gelesen habe.

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